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Dekanatsbrief | Pfingsten 2020

Sendest du deinen Geist aus,
so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.
Liebe Damen und Herren in unserem Dekanat Wolfsburg-Helmstedt!

Wie geht Gemeinde und Kirche in Coronazeiten? Diese Fragestellung ist neu. Vor 4 Monaten hat noch niemand einen Gedanken daran verschwendet. Inzwischen wurde viel Neues erdacht und ausprobiert. Wir kennen inzwischen Gottesdienstformate, die uns vorher unbekannt waren. Oder hätten Sie im Jahr 2019 an einem Whatsapp-Gottesdienst teilgenommen und auf Youtube einen Jugendgottesdienst angeschaut? „Es ist das erste Mal, dass ich an einer Telefonkonferenz teilnehme“ - diesen Satz habe ich in den letzten Wochen häufig gehört. Aber auch „alte“ Formate erleben eine Renaissance. Das Telefon wird wieder häufiger benutzt, weil es gerade jetzt so wohltuend ist, eine vertraute Stimme zu hören. Sogar Briefe werden vermehrt geschrieben.

Dieser Dekanatsbrief kann die Frage „wie geht Dekanat in Coronazeiten?“ natürlich nicht abschließend beantworten. Er kann aber deutlich machen, wie schön es ist, voneinander zu hören, aneinander zu denken und miteinander in Verbindung zu bleiben. Er macht deutlich, dass an vielen Orten unseres Dekanates, bewegt und gestärkt durch ihren Glauben, Menschen leben, die immer wieder neu ihre Gemeinde mitgestalten und so Hoffnungssignale an viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche senden.

Vielen Dank für Ihre Ideen, Ihr Engagement, Ihren Glauben an die Zukunft,

Ihr Thomas Hoffmann, Dechant

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Pfarrei St. Ludgeri Helmstedt

Gabriele Engler, Gemeindereferentin

Eine Tüte Ostern für jedes Erstkommunionkind

Keine Gottesdienste, kein Leben mehr in den Pfarrheimen, die Büros geschlossen, keine Treffen der Gruppen, so sah es natürlich auch bei uns aus. Besonders hart ist das für die Vorbereitung zur Erstkommunion. Zwei Feiern sollte es eigentlich im Mai geben, eine in Königslutter und eine in Helmstedt. Nun ist alles verschoben auf einen späteren noch nicht bekannten Zeitpunkt.
Wenn die Familien nicht zur Kirche kommen können, dann kommt die Kirche zu den Kindern! Deshalb hat jedes der 28 Kommunionkinder eine „Tüte Ostern“ erhalten. Darin waren ein persönlicher Brief, etwas zum Basteln, ein Familienkreuzweg den man gemeinsam beten kann, ein Daumenkino, damit Ostern lebendig wird, ein Gestaltungsimpuls zum Osterfest, etwas zum Leckern und natürlich eine Osterkerze. So kam das Osterlicht in jede Familie.
Außerdem wurden die Familien gebeten ein Osterbild zu malen und es der Gemeinde zu schicken. Dieses wurde dann auf unserer homepage veröffentlicht.
Über einen Mailverteilern bekamen alle regelmäßige Informationen, Gottesdienstvorschläge oder Gestaltungsideen zugeschickt.
Zum Sonntag, an dem eigentlich die Erstkommunion sein sollte, erhielten die Kinder ein Geschenk und einen persönlichen Brief. Beides sollte daran erinnern: Wir haben dich nicht vergessen und wir werden auf alle Fälle noch das schöne Fest der Erstkommunion feiern!
Pfarrei St. Ludgeri Helmstedt
Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
Abschied von Pfr. Dr. Julius Kafuti

Am 31. Mai 2020 endet für Dr. Julius Kafuti die Amtszeit als Pfarrer der Kirchengemeinde St. Ludgeri in Helmstedt. Seit Oktober 2013 war Pfarrer Dr. Kafuti in Helmstedt tätig. Am 26. März 2015, dem Patronatsfest des Hl. Ludger, wurde er offiziell in sein Amt als Pfarrer von St. Ludgeri mit den Kirchorten Grasleben, Helmstedt, Königslutter, Süpplingen und Wolsdorf eingeführt. Gleichzeitig wurde sein 30-jähriges Priesterjubiläum gefeiert.
Pfr. Dr. Kafuti war Mitglied im Dekanatspastoralrat und im Dies Communis. Für seine Verlässlichkeit, seine Anmerkungen und Überlegungen im Dekanat und für seinen Dienst in der Pfarrei St. Ludgeri danken wir ihm herzlich und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg Alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen!
Die Pfarrei St. Ludgeri würde Pfr. Kafuti gern mit einem Dankgottesdienst und anschließendem Empfang verabschieden – doch die aktuellen Corona-Regeln lassen das nicht zu. Daher soll eine Verabschiedung im Rahmen des Nachholtermins der Hl. Messe zur Erstkommunion erfolgen, die auf das zweite Halbjahr verschoben werden musste.
Pfarrei St. Ludgeri Helmstedt und Pfarrei Maria Hilfe der Christen Schöningen
Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
Vakanzzeit in Helmstedt und Schöningen


Zum Pfingstmontag, den 1. Juni 2020 beginnt für die Pfarrei St. Ludgeri eine einjährige Vakanzzeit. Die Pfarrverwaltung wird für diese Zeit von Kaplan Kevin Dehne übernommen. Auch in Schöningen wird es zum Jahreswechsel Veränderungen geben, denn auch Pfr. Gregor Olszak wird dann versetzt werden.
Im Sommer 2021 soll für die Pfarreien St. Ludgeri Helmstedt und Maria Hilfe der Christen Schöningen ein gemeinsames Pastoralteam neu eingesetzt werden. Die Zeit bis zum kommenden Sommer werden die Pfarreien in einem gemeinsamen Lern- und Gestaltungsprozess erkunden, welche pastoralen Perspektiven sich bieten und wie sie für eine Zukunft in größerer Eigenverantwortung gerüstet sein werden. Eine gemeinsame Steuerungsgruppe, die durch Gemeindeberater des Bistums Hildesheim unterstützt wird, wird diesen Gestaltungsprozess begleiten und gestalten.
Pfarrei St. Ludgeri Helmstedt
Gabriele Engler, Gemeindereferentin
Firmkurs St. Ludgeri in Coronazeiten

Keine Gottesdienste, keine Gruppentreffen also auch kein Firmkurs. Wie können wir uns trotzdem etwas vorbereiten, uns mit dem Glauben beschäftigen und in Verbindung bleiben?
Ein erster Schritt war es, den Jugendlichen eine Aufgabe zu stellen mit der Bitte sie zeitnah zu bearbeiten und zu beantworten. Die Aufgabe lautete: „Schaut auf dieser Seite www.bistum-osnabrueck.de/thema/glaube/glaubenswissen drei Filme aus der Serie „…kann Spuren von Glauben enthalten“. Schreibt mir, wie ihr diese Serie findet und welcher Film euch am besten gefallen hat und warum.“ Fast alle Jugendlichen haben geantwortet.

Am Sonntag, den 3.5.2020 fand um 19 Uhr ein Online – Vocation – Wortgottesdienst aus dem Emmaus mit Dekanatsjugend-seelsorger Matthias Rejnowski statt dazu wurden unsere Jugendlichen als nächstes eingeladen, mit der Bitte um Rückmeldung, wie diese Art Gottesdienst empfunden wurde.

Der Gottesdienst an sich wurde als sehr positiv bewertet, er war abwechslungsreich und würdevoll gestaltet. Die Predigt von Bischof Wilmer kam im Allgemeinen gut an und auch die Musik fand Anklang. Eines fehlte: Die Atmosphäre, die in einer Kirche zu finden ist!

Die Firmungen im Dekanat sind seit Beginn der Corona-Krise ausgesetzt. Es ist auch nicht sicher, ob in diesem Jahr noch Firmungen stattfinden werden, denn für die zweite Jahreshälfte ist noch nicht absehbar, wie sich die Pandemie weiter entwickelt. Dementsprechend vorsichtig sind die Bischöfe bei der Zusage von Terminen. (Anmerkung A.Przybilski)
Begegnungsstätte Kloster St. Ludgerus
Maren Trümper, Hausleiterin
Bleibt alles anders im Kloster


Die Begegnungsstätte Kloster St. Ludgerus in Helmstedt ist noch bis Ende Mai geschlossen. Die Mitarbeiterinnen sind momentan in Kurzarbeit, wir hoffen aber sehr, dass wir Mitte Juni wieder eine erste, kleine Gästegruppe empfangen können.
Derzeit erarbeiten wir dafür ein Hygieneschutzkonzept, um den Schutz der Gäste und der Mitarbeiterinnen zu gewährleisten. Gleichzeitig überlegen wir, das Haus für Familienferien in den Sommerferien zu öffnen. Bei Fragen, Ideen oder Anregungen in dieser Richtung freue ich mich über eine kurze Nachricht an
maren.truemper@klosterludgerus.de
Pfarrei St. Altfrid Gifhorn/Meine
Martin Wrasmann, Pastoralreferent
Kinderschutz – Beratung und Begleitung von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffener und bedrohter Kinder.

Neue Beratungsstelle in St. Bernward, Gifhorn
Auf Initiative der Egon-Gmyrek-Stiftung haben der Landkreis Gifhorn, die Pfarrei St. Altfrid, der Caritasverband und das DRK einen AK Kinderschutz gebildet. In Zusammen-arbeit mit dem Verein Dialog e. V. aus Wolfsburg wurde jetzt im Pfarrhaus von St. Bernward eine Beratungsstelle eingerichtet, die mit zwei Mitarbeiterinnen besetzt ist. Es ist gleichzeitig eine Anlaufstelle für pädagogisches Fachpersonal, es werden Kurse für Grundschulkinder zur Stärkung der Selbstbehauptung angeboten, es wird eine intensive Zusammenarbeit mit den Gifhorner Schulen und Kindertagesstätten angestrebt. Die Beratungsstelle Kinderschutz ist erreichbar unter den Tel. 05371/991299-51 oder – 52.
Pfarrei St. Altfrid Gifhorn/Meine
Pastor Dr. Willy Manzanza
Aufbruch der Ministranten in der Pfarrei St. Altfrid Gifhorn/Meine

Zu meinen Aufgabenbereichen in der Pfarrei St. Altfrid gehört auch die Begleitung von Ministranten. Diese Arbeit macht mir Spaß, weil sie mir Kontakte zur jungen Schicht unserer Gläubigen ermöglicht. Neben zwei großen Ministrantengruppen in St. Andreas/Meine und in St. Altfrid/Gifhorn haben wir einen kleinen „Rest“ in St. Bernward/Gifhorn und in Maria Goretti/Meinersen.
Unser Projekt für die Ministrantenarbeit in der Pfarrei verfolgt ein doppeltes Ziel. Wir möchten erreichen, dass die Ministranten aller Gemeinden sich kennen lernen und zum Bewusstsein kommen: Wir gehören zusammen. Dafür wurden in einem Treffen mit einigen Gruppenvertreter/innen ein paar Aktionen geplant. Angefangen hatten wir mit einer gemeinsamen Adventsfeier in St. Andreas/Meine, die sehr gut veranstaltet wurde von den Oberministranten in Meine und alle Teilnehmer/innen begeistert hatte. Umso groß war die Freude auf die zweite Aktion: ein gemeinsamer Nachmittag am Samstag, den 4. Juli, auf dem schönen Gelände der St. Bernward-Gemeinde in Gifhorn. Wegen der Corona-Krise wurde dieses Treffen verschoben.
Das zweite Ziel unseres Projekts ist der Aufbau von der Ministrantengruppe in Gifhorn. Während St. Andreas eine gut strukturierte und gefestigte Gruppe mit einem aktiven Team von Oberministranten hat, braucht die Gruppe der beiden Gemeinden in Gifhorn eine Struktur. Kandidaten für die Aufgabe von Messdienerleiter/innen sind schon da und wollten bereits in diesem Jahr ihre Ausbildung machen. Aber auch diese Initiative wird vorerst durch die Corona-Pandemie gebremst.     
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nach der Corona-Zeit werden wir unser Projekt wieder aufnehmen. Bei den Mädels und Jungs sind die Sehnsucht nach Begegnung und die Freude an einem Dienst in ihren Gemeinden spürbar groß. Ich freue mich darüber und wünsche allen Durchhaltvermögen.     
Caritasverband Gifhorn e.V.
Martin Wrasmann, Pastoralreferent
Gifhorner Caritasverband stellt sich neu auf

Nach den Veränderungen in der Geschäftsführung des OCV Gifhorn durch den Ruhestand von Anette Witt hat der Vorstand des Caritasverbandes Gifhorn in enger Abstimmung mit dem Kirchenvorstand St. Altfrid beschlossen, dem Caritasverband eine neue Struktur zu geben, wie es auch in anderen Landkreisen des Bistums schon erfolgt ist. Ab 1. Juni 2020 werden die Geschäfte des OCV von einem hauptamtlichen Vorstand geführt. Herr Michael Gruber, bisher Geschäftsführer des Peiner Betreuungsvereines, wird diese Aufgabe übernehmen. Des weiteren werden die Kindertagesstätten St. Altfrid dem Caritasverband übertragen, ebenso der Gifhorner Betreuungsverein und das Begegnungszentrum Cafe Aller. Damit umfasst der neue Caritasverband ca. 140 Mitarbeiter*innen. Der Vorstand des OCV wird in einen Caritasrat umgewandelt. Der neue Dienstsitz des Vorstandes ist das Pfarrhaus St. Altfrid, Gifhorn, Pommernring 2.
Pfarrei St. Altfrid Gifhorn/Meine
Pastoralreferent Martin Wrasmann verabschiedet sich in den Ruhestand

Ende Juli 2020 wird Pastoralreferent Martin Wrasmann seine hauptamtliche Tätigkeit als Pastoralreferent im Bistum Hildesheim beenden, dann beginnt sein Ruhestand.
In einem Artikel des Gemeindebriefs von St. Altfrid hat Martin Wrasmann auf seinen Dienst zurückgeschaut und Bilanz gezogen. Er schreibt dort:

Liebe Leser*innen, liebe Gemeindemitglieder,
es war Krisenzeit in St. Altfrid, Gifhorn, 1984, bedingt durch personelle Unruhen etc. Der Hildesheimer Personalchef bat mich und meine Familie von Hannover nach Gifhorn zu wechseln und mit dem damaligen Pfarrer Jaschke in St. Altfrid zu arbeiten. Es ist wieder Krisenzeit, eine um vieles größere und vor allem bedrohlichere. Dazwischen liegen nun 36 Jahre, voller Höhepunkte und wenigen Tiefpunkten. Hier ist nun Platz für Ihre eigene Erinnerungen……….
Meine Erfahrungen, Erinnerungen, Erkenntnisse aus den letzten fast 1.900 Wochen sind sehr vielfältig und ihre Aufzählung würde den Rahmen dieser Seite sprengen – sagt man so. Auch der große Dank, den ich empfinde, gehört in ein Abschiedswort, doch auch dafür reicht hier der Platz nicht aus.  Die Aufzählung wichtiger Ereignisse, in der Kirchenentwicklung, der Ökumene, der Caritas, der Politik gehört in einen Rückblick, doch auch dafür…, na, Sie wissen schon.
In einem Abschlussinterview nach 36 Jahren könnte die letzte Frage lauten: und Herr Wrasmann, wenn Sie jetzt Bilanz ziehen, was ist das wichtigste, dass Sie am Ende Ihrer Dienstzeit in den Händen halten?
Ich habe 36 Jahre lang gelernt, aus Erlebnissen, Erfahrungen, Enttäuschungen. Die wesentlichen Ergebnisse aus diesen Lernprozessen waren immer die gleichen:
- Hinsehen oder mit den Augen des Evangeliums sehen: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi“ (Gaudium et Spes). Dieser konziliare Leitsatz war und ist für mich prägend. Ohne die Sicht auf jeden einzelnen Menschen ist Gottes Liebe zu den Menschen nicht zu vermitteln und erfahrbar zu machen.
- Auch Aufgeben ist keine Option des Evangeliums. Wenn es stimmt, und es stimmt, dass, Gottes Wege unerforschlich sind, dann durfte ich die Erfahrung machen, dass sich immer wieder Lösungen für oft unlösbare Aufgaben gezeigt haben, aus der kraft des Miteinanders, aus dem schier unerschöpflichen Reservoir Ihrer Ideen und Ihres Einsatzes und aus dem festen Glauben, dass Gottes Geist uns führt und leitet.
So wird es auch viele Weg aus der jetzigen Krise geben. Wie alle von Ihnen habe ich mir diese Zeit (für mich die letzten Wochen meines offiziellen Dienstes hier in St. Altfrid) auch anders vorgestellt.
Doch rückbleibend, was bleibt:
- Wir werden Zeit finden, uns ausgiebig darüber auszutauschen
- Wir werden weiter suchen nach Wegen, die den Menschen guttun und das Antlitz Gottes aufscheinen lassen.

Lassen Sie uns gut miteinander in Verbindung bleiben und seien Sie behütet,

Ihr Martin Wrasmann, Pastoralreferent
Lieber Martin Wrasmann,
es ist für mich schwer vorstellbar, dass Du bald nicht mehr hauptamtlich dasein wirst.
Für Deinen Tatendrang, Deine kritische Meinung, Deine Unerschrockenheit, Deine theologischen Überlegungen, Deinen Rat, Dein vorausschauendes, am Evangelium orientiertes Handeln, für Deine klaren Worte und für alle Deine Tätigkeiten und Initiativen in unserem Dekanat möchten ich mich im Namen des Dekanatspastoralrats und des Dies Communis ganz herzlich bei Dir bedanken!
Ich wünsche Dir Alles Gute, viel Gesundheit, Zeit für Deine Familie und Deine Interessen, schöne Projekte und Gottes Segen! 

Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
Caritasverband Wolfsburg
Barbara Cromberg, Geschäftsführerin
Corona verändert den Arbeitsalltag
und unser Miteinander

Völlig unerwartet hat uns COVID 19 getroffen und unser Leben, lieb gewonnene Gewohnheiten, unser Miteinander und auch unseren Arbeitsalltag in ganz besonderem Maß verändert.

Caritas-Sozialstation Wolfsburg

Die Mitarbeitenden haben in dieser Krisensituation unseren außerordentlichen Respekt und unsere ganz besondere Anerkennung verdient. Tagtäglich versorgen sie 160 Kunden unter zurzeit verschärften Hygienemaßnahmen. Die Ängste und Sorgen der Betreuten sind groß. Ebenso groß ist aber auch die Dankbarkeit darüber, auch in diesen Zeiten auf eine verlässliche Versorgung und Unterstützung durch die Caritas-Sozialstation vertrauen zu können.
Caritas-Beratungsstellen in Wolfsburg

Für Menschen in Not, die sich um Rat und Hilfe an die Caritas wenden, sind die Caritas-Beratungsstellen wie die allgemeine Lebens- und Sozialberatung, Schwangerenberatung, Schuldnerberatung, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialberatung, Pflegeberatung  und die Mitarbeiterin der Seniorenarbeit immer erreichbar. Daran hat auch die Corana-Pandemie nichts geändert. Die Beratung musste zunächst umgestellt werden. Per Email, Onlineberatung, am Telefon und in schwierigen Fällen auch persönlich, konnte Unterstützung geleistet werden. Die Klienten*innen sind mit der Umstellung gut zurechtgekommen. Es wurde aber immer deutlicher, dass der persönliche Kontakt auf Dauer unverzichtbar ist.

Mittels Schutzkonzept und Ausstattung der Beratungszimmer mit Plexiglasscheiben sind inzwischen auch “Face to Face” Gespräche wieder möglich. War anfangs eine deutliche Zurückhaltung bei Kontaktaufnahmen zu spüren, steigen die Beratungszahlen jetzt wieder an. Wir gehen davon aus, dass insbesondere mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Situation viele Menschen in finanzielle Not geraten und sich verstärkt an die Schuldnerberatungs-stelle der Caritas wenden.
Bislang gab es erst einen Fall im Zusam-menhang mit Corona, in dem aufgrund von Kurzarbeitergeld die laufenden monatlichen Lebenshaltungskosten nicht mehr bewältigt werden konnten und Geld für Stromzah-lungen einfach fehlte.

Schwangere wenden sich mit ihren Sorgen und Nöten an die Schwangerenberatungs-stelle. Hier gibt es viele Ängste und Verunsicherungen rund um das Thema Corona und Schwangerschaft. Der Informationsbedarf ist groß.

Insgesamt rechnet die Caritas in Wolfsburg damit, dass die Corona-Krise für viele Menschen schwerwiegende psychische und finanzielle Belastungen mit sich bringt. Umso wichtiger ist es, als Caritas-Beratungsstelle weiterhin verlässlich da zu sein und sich mit Tatkraft und Kreativität den Herausforderungen zu stellen und soweit möglich, die Folgen der Corona-Krise zumindest abzumildern.

Die Caritas-Beratungsstelle ist von montags bis donnerstags von 9-12 Uhr und dienstags und donnerstags von 14 – 17 Uhr für Beratungen erreichbar. Zurzeit nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Die Telefonnummern der Beratungsdienste stehen auf der Homepage unter www.caritas-wolfsburg.de zur Verfügung.

Die Beratungsstelle für Spätaussiedler musste im Rahmen der Sparmaßnamen der Stadt Wolfsburg nach 44 Jahren geschlossen werden.
Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung Wolfsburg
Francesca Cannella-Jung, Leiterin der Beratungsstelle Wolfsburg
Telefon-, Video- und Präsenzberatung in der EFL

Da die Beratungsstellen die Präsenzberatungen einstellen mussten, wurden zunächst ausschließlich Telefonberatungen angeboten. Viele Klientinnen und Klienten haben davon gern Gebrauch gemacht. Einige Klientinnen und Klienten, vor allem Paare, wollten jedoch warten, bis sie wieder in die Beratungsstelle kommen können und haben ihre Beratung ausgesetzt. Seit dem 18. Mai können wieder Präsenzberatungen angeboten werden.
Es besteht dabei Maskenpflicht und die Beraterinnen sind gespannt, welche Erfahrungen sie unter diesen Bedingungen in der Beratungsarbeit sammeln werden. Neben den Telefon-beratungen können jetzt auch Videoberatungen stattfinden. Bislang wollte jedoch keine Klientin und kein Klient diese Möglichkeit nutzen.
Katholische Pfarreien in Wolfsburg
Markus Galonska, Gemeindereferent
Gute, traurige und auch schwierige Ereignisse in Zeiten von „Social Distancing“

Ich muss sagen, dass es mir immer etwas schräg vorkommt, dieser Zeit während der Corona-Pandemie etwas Positives abzugewinnen. Doch bei all dem, was Pandemie-bedingt ausfallen muss, gibt es einiges, was eine unverhoffte neue Gestalt bekommt.
Eine Segnungsfeier für Geschiedene und für Wiederverheiratete Paare, die aus o.g. Gründen ausfallen musste, löste die Frage aus, wie sich Kirche dennoch den Menschen mit Trennungserfahrung zuwenden könnte. Es entstand eine Seite auf der Homepage von St. Christophorus: „Geschieden und Christ“. Eine häufige Gelegenheit, Menschen eine einladende Geste zu zeigen, die sich u.U. von Kirche sogar ausgestoßen fühlen.
Aus den gleichen Gründen entstand auch eine weitere Seite zu dem Thema Maria 2.0. Beide Seiten informieren, geben Impulse und laden ein zum Dialog.
Traurig dagegen sind die vielen Angebote für die Schüler*innen der Eichendorff-Schule (und natürlich vieler anderer Schulen auch), die leider ausfallen müssen. Sowie ein Seminar, das für Schüler*innen der Berufsschule in Hannover vorbereitet war und nun auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss.
Und letztendlich schwierig – weil ungewohnt – ist die Begleitung der Erwachsenen im Katechumenat, die geduldig auf ihre Taufe bzw. Firmung warten. Zusammen mit einem ganz neuen Katecheten-Team, welches kurz vor den Kontakt-Einschränkungen gerade begonnen hatte, sich mit dem Thema und der Gruppe vertraut zu machen. Doch gottseidank sind hier alle sehr experimentierfreudig, was das Ausprobieren von WhatsApp-Katechesen und -Gottesdiensten angeht.
Katholische Erwachsenenbildung Wolfsburg
Waldemar Jarschke
Bischof Dr. Heiner Wilmer bei der Katholischen Erwachsenenbildung Wolfsburg

Wir freuen uns, dass wir mit dem Besuch unseres Bischofs Heiner unser Bildungs-programm 2019 / 2020 beenden können. Bischof Heiner hat angekündigt, dass er mit den Anwesenden einen Dialog führen will. Nach dieser ungewöhnlichen Zeit haben wir gewiss viele Fragen.
Ein Zitat unseres Bischofs: „Wir müssen das Evangelium so bezeugen, dass es faszinierend ist!“ Dazu hatten wir in der letzten Zeit Gelegenheit. Gerade das Evangelium gab uns Mut, Hoffnung für die Zukunft und ist die Grundlage für die Bildungsarbeit der KEB, mit der wir einen Beitrag zur Reform unserer Kirche leisten.
Wir begrüßen Bischof Heiner am 2. September um 19.00 Uhr in der St. Christophorus-Kirche in Wolfsburg und laden alle herzlich ein.
Dies ist eine Vorankündigung. Bitte informieren Sie sich zeitnah zum Veranstaltungs-termin, ob und unter welchen Bedingungen die Veranstaltung stattfinden wird.
Caritasverband Wolfsburg
Barbara Cromberg, Geschäftsführerin
Caritas-Mittagstisch

Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und um die Menschen vor einer Ansteckung zu schützen, war der Caritas-Mittagstisch gezwungen, das Unterstützungsangebot in der bisherigen Form vom 16.-31.03.2020 zu schließen.  Ein großer Teil der ehrenamtlich Engagierten, aber auch der Hilfeempfänger gehören wegen ihres höheren Alters oft zu einer Risikogruppe. Zudem sollen größere Menschenansammlungen vermieden werden. Auch wir sind gehalten, unsere soziale Verantwortung ernst zu nehmen und Lebensmittel nicht mehr in der bisherigen Form zu verteilen.

Ab 02.04.2020 versorgt der Caritas-Mittagstisch Bedürftige mit fertig gepackten Lebensmitteltüten oder Lebensmittel-Gutscheinen unter Einhaltung der aktuellen Verfügungen zu COVID-19. Die Übergabe erfolgt bis auf weiteres im Freien vor dem Bonifatius-Haus. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder für diejenigen, die zu einer Risikogruppe zählen und ihre Wohnungen nicht mehr verlassen können, gibt es einen Lieferservice, der die Lebensmittel nach telefonischer Absprache bis zur Haustür bringt.

Allen Ehrenamtlichen, Kooperationspartner, Stiftungen und Unterstützern danken wir sehr herzlich für die Hilfe in dieser für alle schweren Krisenzeit. Besonderer Dank gilt der St. Mariengemeinde Fallersleben, die Bürgerstiftung Wolfsburg und der Aktion Mensch (Förderung Corona-Soforthilfe). Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist jetzt wichtiger als je zuvor.
Caritas-Mittagstisch: Leitungswechsel

Gern hätten wir alle ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, Unterstützer und Kooperationspartner eingeladen, um uns gebührend von Maria Klotz zu verabschieden und Danke zu sagen für ihr großartiges Engagement beim Caritas-Mittagstisch. Dies war leider aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich.

Bereits seit November 2013 unterstützte Frau Klotz ehrenamtlich den Caritas-Mittagstisch bevor sie gemeinsam mit Rüdiger Schingale 2016 die Leitung übernahm. Die ehemalige Abteilungs-leiterin im Vertrieb bei VW war nach ihrem Eintritt in den Vorruhestand insbesondere für die Koordination der ca. 60 ehrenamt-lichen Helfer und Helferinnen verantwortlich, kümmerte sich aber auch um Lebensmitteleinkäufe und wenn es nötig war, kochte sie auch für die ca. 30-40 Gäste, die in der kalten Jahreszeit an drei Tagen in der Woche eine warme Mahlzeit beim Mittagstisch erhalten. Darüber hinaus war sie Ansprechpartnerin für viele Kooperationspartner und Unterstützer. Ehrenamtliche und Gäste werden ihre „Maria“ vermissen. Stets war ihr auch die gelebte Gemeinschaft wichtig. Für Sorgen und Nöte der Menschen hatte sie immer ein offenes Ohr und leistete Unterstützung wo es möglich war.

Aus privaten Gründen verabschiedet sie sich jetzt aus dem Leitungsteam des Caritas-Mittagstischs. Von Herzen wünschen wir ihr für den nun wirklich beginnenden Ruhestand im Namen des Caritasverbandes Wolfsburg e.V. alles Gute und vor allem Gesundheit!
Das Leitungsteam besteht künftig aus Rüdiger Schingale, Wilfried Frank und Pascal Paske.
Caritas-Seniorenarbeit in Wolfsburg

Die regelmäßigen Seniorennachmittage, Sing- und Sportgruppen und Veranstaltungen sind abgesagt. Die sozialen Kontakte, Beschäftigungs- und Bewegungsangebote und die gemeinsame Zeit und der Austausch mit anderen Gleichgesinnten  fehlen. Die meiste Zeit des Tages verbringen viele unserer Gruppenteilnehmer*innen jetzt allein  zu Hause. Wir sind jetzt gefordert, den Bereich der Seniorenarbeit auch für die kommende Zeit so zu gestalten, dass wir älteren Menschen Möglichkeiten bieten können, Gemeinschaft zu erleben und trotz Kontakteinschränkungen Begegnungen und ein „neues“ Miteinander zu ermöglichen.

Um einer vollständigen Isolierung und Vereinsamung entgegenzuwirken war es schnell notwendig, niedrigschwellige Kontaktmöglichkeiten zu schaffen. Viele ältere Menschen sind mit der Krisensituation überfordert und benötigen auf einfache und verständliche Weise Informationen, um sich in dieser Situation zurechtfinden zu können. Für Ängste und Sorgen benötigen sie gerade jetzt verlässliche und vertraute Ansprechpartner. Hier leisten wir  unseren Beitrag. Unsere Mitarbeitenden in der Seniorenarbeit stehen für telefonische Beratungen und Gespräche zur Verfügung, was gut und gern von den Senioren*innen in Anspruch genommen wird. Keiner darf und wird mit dieser Krisensituation allein gelassen. Über den Telefonkontakten sind gute Gespräche, aber auch Beratung möglich und insbesondere im Bedarfsfall auch die kurzfristige Organisation erforderlicher Hilfen und Unterstützung.

Ein weiteres Angebot ist die Erstellung eines wöchentlichen Rundbriefes, der auf Information, Beschäftigung, Bewegung, aber auch Aktivierung durch Einbringung eigener Beiträge der Senioren*innen ausgerichtet ist. Sport fürs Köpfchen, Gedichte, Lieder, Bewegungsübungen, Witze und Knobeleien bringen die Seniorennachmittage zu den Senioren*innen nach Hause. Die Freude über die wöchentlichen Briefe ist groß. Die Carl und Marisa Hahn-Stiftung unterstützt uns im Hinblick auf die anfallenden Portokosten.
Weiter gibt es Überlegungen zur Einrichtung eines Besuchsdienstes unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen.

Auch die Nutzung moderner technischer Kommunikationsmittel soll ausprobiert werden. Warum nicht mal eine Telefonkonferenzschaltung zum gemeinsamen Gruppensingen nutzen? Oder auch mal das Skypen ausprobieren? Unterstützung erhalten wir hier von der Volksbank BraWo, die uns vier I-Pads zur Verfügung stellt.

Die Caritas-Begegnungsstätte Föhrenkrug ist eingeschränkt geöffnet: Immer mittwochs wird unter Einhaltung der gültigen Kontaktbeschränkungen und der Hygienevorschriften  Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken angeboten.
Dekanat Wolfsburg-Helmstedt | Himmelszelt
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Absage Himmelszelt

Das Himmelszelt 2020, das im September stattfinden sollte, musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Für Großveranstaltungen herrscht große Planungsunsicherheit. Alternativ sind im Zeitraum des Himmelszelts "Himmelszelt-Momente" in Planung.
Dekanat Wolfsburg-Helmstedt
Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
Eindrücke aus Gesprächen mit Mitgliedern des Dekanatspastoralrats

In den letzten Wochen habe ich einige Telefonate mit Mitgliedern des Dekanatspastoralrats geführt, um einige Themen aus den Gemeinden in diesen Dekanatsbrief  einfließen lassen zu können. In den verschiedenen Beiträgen in diesem Dekanatsbrief werden bereits wichtige Themen behandelt, daher fasse ich schlaglichtartig wenige Aspekte aus den Telefonaten zusammen. Das wichtigste Thema aller Gespräche war: Wie gehen die Gemeinden mit der Corona-Krise um?

Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Frage der Wiederaufnahme von Gottesdiensten, natürlich auch deshalb, weil die Telefonate während der heißen Phase vor der Wiederaufnahme stattgefunden haben. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein und wie können Gemeinden das Hygienekonzept umsetzen? Für welche Gottesdienstform entscheiden sich die Gemeinden? 
Zu hören waren ganz verschiedene Herangehensweisen, und zum Teil fanden vor Ort sehr pragmatische und kreative Entscheidungen statt: aufgrund des kleinen Raums bleibt ein Kirchort geschlossen, es gibt Outdoor-Messen im Pfarrgarten, Wort-Gottes-Feiern eines Leitungsteams, kleine Andachten draußen. Deutlich wird zum einen die Sehnsucht nach Begegnung und Gebet, zum anderen der hohe organisatorische Aufwand, der oft ehrenamtlich zu leisten ist.
Parallel dazu gab es viele Berichte über Initiativen, mit Gemeindemitgliedern auf anderen Wegen in Kontakt zu bleiben: die Möglichkeiten von Telefonaten, Briefen und Online-Angeboten wurden allerorts gut genutzt und haben Kommunikationswege in den Gemeinden verändert. "So viel wie jetzt wussten wir noch nie voneinander" sagte eine im Dekanatspastoralrat Engagierte zu mir.

Vor allem für Helmstedt und Schöningen ist die bevorstehende Vakanzzeit ein großes Thema, deren Angehen durch die Corona-Krise sehr erschwert wird.

Dass die Corona-Krise uns noch lange begleiten wird, haben alle Gesprächspartner benannt. Manche beobachten im Moment mit Sorge wachsende Ungeduld, Leichtsinn und Gewöhnung und mahnen zur Vorsicht, Zurückhaltung und Geduld. Dies ist in den Gemeinden teilweise schwer vermittelbar.
Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
Verbunden bleiben und sich neu verbinden


Verbundenheit, Gemeinschaft (Koinonia) ist einer der Grundzüge der Kirche. Das In-Verbindung-Bleiben unter den Voraussetzungen der Pandemie war und ist eine große Herausforderung für die Gemeinden, Pfarreien und Einrichtungen in unserem Dekanat, aber auch für jeden Einzelnen. Das Verbundenbleiben-Wollen hat dabei enorme Kräfte freigesetzt und die Kreativität der Menschen beflügelt: Webseiten wurden überarbeitet, Briefe an Senioren wurden verschickt, es gab Telefonanrufe und Videokonferenzen, Ostertüten, Geschenke für die Kommunionkinder und Online-Gottesdienste. Die Palette der Verbindungswege ist groß geworden.
Pfingsten, das heißt in Verbindung sein, untereinander und mit Gott, und mit vielen Stimmen, auf vielerlei Weise begeistert von der österlichen Hoffnung sprechen können. In diesem Jahr wird das besonders deutlich.

Für die guten Verbindungen im Dekanat wird die Homepage des Dekanats im Moment überarbeitet und wird in den nächsten Tagen unter www.dekanat-wob-he.de freigeschaltet werden. Mit der überarbeiteten Homepage sollen die Querschnittsthemen, an denen wir im Dekanat schon lange arbeiten, besser sichtbar werden.

In diesem Zusammenhang sei ein großes Dankeschön den ehrenamtlichen Webmastern der Pfarrei-Homepages im Dekanat gesagt, die in den letzten Monaten mit vollem Einsatz das breite Online-Angebot der Pfarreien weiterentwickelt und stets aktuell gehalten haben. In St. Altfrid und St. Marien Fallersleben wurden die Homepages sogar vollkommen neu gestaltet!
Das Filmteam des Katju um Tobias Batzdorfer gilt ebenfalls ein herzlicher Dank für die viele Kreativität, Zeit und Mühe beim Erstellen von Videos und Online-Gottesdiensten!
Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
weltwechsel Niedersachsen - gemeinsam Welt gestalten

Globale Gerechtigkeitsthemen in die Öffentlichkeit tragen, Menschen und ihre Geschichten sichtbar machen, die sonst ungehört bleiben, für Vernetzung, Stärkung und Solidarität untereinander sorgen: Das ist das große Ziel von weltwechsel Niedersachsen! Im November 2020 starten erstmals die Aktionswochen zu globalen, gesellschaftspolitischen Themen in ganz Niedersachsen. Unter dem Motto „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ sind vom 2.-22.11. Gruppen, Vereine und Einzelpersonen eingeladen, sich mit Veranstaltungen zu Themen der globalen Nachhaltigkeitsziele zu beteiligen.
An der niedersachsenweiten Aktion weltwechsel können sich Gruppen, Initiativen oder Einzelpersonen aus unserem Dekanat beteiligen, indem sie eine Veranstaltung organisieren um auf ihr entwicklungspolitisches Projekt aufmerksam zu machen oder um ein solches Thema genauer zu beleuchten.
Diese Veranstaltung wird dann mit der Aktion "Weltwechsel" vernetzt, Ansprechpartnerin dafür ist Antonia Przybilski. Wenn Sie Interesse haben, bei Weltwechsel mitzumachen, dann melden Sie sich einfach (am besten bis Ende Juni).

Außerdem werden zwei Veranstaltungen im Rahmen von Weltwechsel über das Dekanat  organisiert.

Kurznachrichten

* Die Stelle des Dekanatsjugendreferenten wurde noch nicht neu besetzt.
* Prävention: In 5 von 7 Pfarreien unseres Dekanats wurde das Institutionelle Schutzkonzept bereits erstellt.
* Im Dekanat sind nun drei Verwaltungsbeauftragte beschäftigt: Frau Laumann (Gifhorn und Wittingen), Frau Metz (St. Christophorus Wolfsburg) und Frau Nawoj (Helmstedt und Schöningen). Sie unterstützen die Kirchenvorstände in allen Verwaltungsangelegenheiten, insbesondere im Bereich der Finanzverwaltung.
Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
Ein unvollständiges Schlusswort

Der Dekanatsbrief ist nun richtig lang geworden, dank der Mithilfe vieler Personen. Und doch habe ich das Gefühl, dass nicht alles gesagt werden konnte. Es fehlen Berichte aus den katholischen Kitas und den Schulen, Berichte von Chören, Eine-Welt-Initiativen, Pfarrbriefredaktionen oder den Beerdigungsleiter*innen. Ich tröste mich damit, dass dieser Dekanatsbrief der erste ist aus einer Reihe von Dekanatsbriefen, die folgen werden.
Wenn Ihnen der Brief gefallen hat, wenn Sie Beiträge für einen nächsten Dekanatsbrief in Aussicht stellen können oder wenn Sie Ideen und Themen haben, die in unserer Region über Pfarreigrenzen hinweg von Bedeutung sein sollen, dann melden Sie sich gern bei mir! Gern können Sie diesen Dekanatsbrief per E-Mail an Interessierte in Ihrer Gemeinde weiterverschicken.

Ich danke Ihnen für die Lektüre und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes, sonniges und motivierendes Pfingstfest!

Mit herzlichen Grüßen
Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
Impressum
Kath. Dekanat Wolfsburg-Helmstedt
Antonia Przybilski, Dekanatsreferentin
Antonius-Holling-Weg 15
38440 Wolfsburg
przybilski@kirchewolfsburg.de
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Deutschland


przybilski@kirchewolfsburg.de
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